Online-Casino auf Rechnung in der Schweiz erklärt
Die wichtigsten Zahlungswege, Prüfungen, Gebühren und Auszahlungsfragen rund um Casino-Einzahlungen in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis
- Was „auf Rechnung“ beim Online-Casino in der Schweiz tatsächlich bedeutet
- Online-Casinos auf Rechnung: Was du vor der Einzahlung prüfen musst
- Mit welchen Methoden du dein Casino-Konto statt per Rechnung aufladen kannst
- Paysafecard im Online-Casino: Einzahlung ohne Bankverbindung
- Casino mit Klarna-Rechnung: Welche Rolle der Dienst hier spielt
- Einzahlung per Handyrechnung: So läuft die Bestätigung ab
- Per Mobilfunkrechnung bezahlen: Gebühren, Limits und Auszahlungen
- Kannst du im Online-Casino wirklich auf Rechnung spielen?
- Online-Casino auf Rechnung spielen: Was nach dem Aufladen gilt
- Kauf auf Rechnung im Casino: Warum der Begriff oft irreführt
Was „auf Rechnung“ beim Online-Casino in der Schweiz tatsächlich bedeutet
Wer nach einem Online-Casino auf Rechnung in der Schweiz sucht, meint nicht zwingend eine klassische Rechnung mit Zahlungsziel. Der Ausdruck wird im Glücksspielbereich für unterschiedliche Zahlungswege verwendet. Gemeint sein kann eine Belastung über den Mobilfunkanbieter, eine vorausbezahlte Karte oder ein Zahlungsdienst, der den Betrag zunächst in seinem eigenen System verarbeitet. Entscheidend ist daher nicht die Bezeichnung, sondern der konkrete Ablauf: Wann wird das Geld belastet, woher stammt es und wie erscheint die Methode im Kassenbereich des Casinos?
Eine klassische Einzahlung „auf Rechnung“ würde bedeuten, dass du zuerst spielst und erst später bezahlst. Dafür müsste der Anbieter dir einen Kredit oder Zahlungsaufschub einräumen. Aus den vorliegenden Angaben lässt sich eine solche allgemeine Verfügbarkeit für Schweizer Online-Casinos jedoch nicht ableiten. Der Suchbegriff beschreibt deshalb häufig eher eine gewünschte Zahlungsart als ein einheitliches Produkt.
Welche Zahlungswege dahinterstehen können
Bei einer Zahlung über die Handyrechnung wird der Betrag dem Mobilfunkvertrag oder einem Prepaid-Guthaben zugeordnet. Auf dem Schweizer Markt wird dafür auch der Begriff Handyrechnung verwendet; in fachlichen Zusammenhängen ist zudem von Carrier Billing die Rede. Das ist keine offene Rechnung des Casinos, sondern eine Abrechnung über den Mobilfunkanbieter.
Wer 2026 ein Online-Casino auf Rechnung in der Schweiz sucht, sollte neben den Zahlungsoptionen auch auf die offizielle ESBK-Lizenzierung achten. Die folgende Auswahl bietet dafür einen kompakten Überblick über lizenzierte Anbieter.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon. Damit ist der Anbieter einem offiziell konzessionierten Schweizer Casino zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden. Der Anbieter ist damit an ein offiziell konzessioniertes Schweizer Casino angebunden.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano. Diese Lizenzzuordnung macht den Anbieter für Nutzer interessant, die auf Schweizer Regulierung achten.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern. Der Anbieter ist dadurch einem offiziell konzessionierten Schweizer Casino zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio. Für die Einordnung des Angebots ist insbesondere diese offizielle Schweizer Lizenzzuordnung relevant.
Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt über die ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno. Damit ist der Anbieter ausdrücklich mit einer Schweizer Online-Konzession verbunden.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern. Der Anbieter ist somit einem offiziell konzessionierten Schweizer Casino zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken. Diese offizielle Konzessionserweiterung ist das zentrale Merkmal des Anbieters.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt über die ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E des Casino du Lac Meyrin. Damit weist der Anbieter eine konkrete Zuordnung zu einer Schweizer Online-Konzession auf.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos. Der Anbieter ist dadurch an ein offiziell konzessioniertes Schweizer Casino angebunden.
Auch Prepaid-Verfahren können mit dem Wort „Rechnung“ verwechselt werden. Bei einer Paysafecard wird ein vorhandenes Kartenguthaben eingesetzt. Eine solche Zahlung schafft keinen nachträglichen Zahlungsanspruch gegenüber dem Casino. Karten, elektronische Geldbörsen und andere digitale Zahlungsdienste folgen wiederum eigenen Regeln, die im Kassenbereich des jeweiligen Betreibers angezeigt werden.
Ein einzelner Profilüberblick nennt Paybox derzeit nicht als in der Schweiz verfügbar. Ebenfalls wird dort angegeben, dass Zimpler Schweizer Spielern und Einzahlungen per Telefonrechnung in der Schweiz derzeit nicht zur Verfügung stehe. Diese Angaben sind eine Momentaufnahme dieses Überblicks und keine allgemeine Zusage für den gesamten Markt. Verfügbarkeit muss deshalb beim konkreten Anbieter geprüft werden.
Rechtlicher Rahmen in der Schweiz
Seit dem 1. Januar 2019 sind Geldspiele in der Schweiz gesetzlich geregelt. Online-Spielbankenspiele dürfen nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Eine Online-Konzession setzt eine Konzession für eine stationäre Spielbank und deren Erweiterung für den Online-Betrieb voraus; die Eidgenössische Spielbankenkommission prüft den Antrag.
Ein zulässiges Online-Casino muss eine ESBK-Konzessionsnummer auf seiner Website angeben. Autorisierte Betreiber stehen in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung. Zusätzlich müssen Schweizer Online-Casinos eine .ch-Domain besitzen. Ein Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Der Zugang ist unter 18 Jahren verboten.
Damit ist „auf Rechnung“ kein rechtlicher Freipass. Die Zahlungsbezeichnung ändert weder die Anforderungen an den Betreiber noch die Regeln für das Spielerkonto. Entscheidend bleibt, ob das Casino in der Schweiz konzessioniert ist und ob der angebotene Zahlungsweg beim konkreten Konto tatsächlich freigeschaltet wird.
Wichtiger Hinweis
Ein Online-Casino, das nicht über eine Schweizer Konzession verfügt, ist nicht legal. Achte unbedingt auf eine gültige ESBK-Konzessionsnummer auf der Website.
Online-Casinos auf Rechnung: Was du vor der Einzahlung prüfen musst
Bevor du ein Konto bei einem Online-Casino auf Rechnung eröffnest oder eine Einzahlung auswählst, solltest du zuerst den Anbieter selbst prüfen. In der Schweiz entscheidet nicht die Bezeichnung der Zahlungsart darüber, ob ein Angebot zulässig ist. Massgeblich sind der Standort des Spielers, die Konzession des Casinos und die Vorgaben zum Schutz vor problematischem Spielverhalten.
Ist das Casino in der Schweiz zugelassen?
Seit dem 1. Januar 2019 sind Geldspiele in der Schweiz gesetzlich geregelt. Online-Spielbankenspiele dürfen nur von Schweizer Spielbanken angeboten werden, die über eine Konzession und eine Konzessionserweiterung für den Online-Betrieb verfügen. Ein ausländischer Anbieter ohne Schweizer Lizenz ist in der Schweiz nicht erlaubt und wird technisch gesperrt.
Prüfe deshalb vor jeder Einzahlung diese Punkte:
- Das Angebot besitzt eine Schweizer
.ch-Domain. - Auf der Website ist eine Konzessionsnummer der Eidgenössischen Spielbankenkommission, kurz ESBK, angegeben.
- Der Betreiber ist in der öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK aufgeführt.
- Die Angaben zum Betreiber stimmen mit den Angaben im Spielerkonto und im Impressum überein.
Die Konzessionsnummer steht normalerweise im Fussbereich der Website. Fehlt sie oder lässt sie sich nicht eindeutig zuordnen, solltest du dort kein Guthaben einzahlen. Auch auffällige Weiterleitungen auf ausländische Seiten sind ein Grund, das Angebot nicht zu nutzen. Eine klassische Rechnung oder die Bezeichnung „auf Rechnung“ macht ein nicht zugelassenes Casino nicht legal.
Passt das Spielerkonto zu den Schweizer Vorgaben?
Ein Online-Spielerkonto darf in der Schweiz nur für eine volljährige Person mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Der Zugang zu Online-Casinos ist für Personen unter 18 Jahren verboten. Das gilt unabhängig davon, ob die Einzahlung über ein Bankkonto, eine Karte, eine elektronische Geldbörse oder eine Rechnungslösung erfolgt.
Bei der Registrierung solltest du daher darauf achten, welche Angaben der Anbieter verlangt und wie er diese prüft. Ein Konto, das ohne ausreichende Alters- oder Wohnsitzprüfung sofort für Geldspiele freigeschaltet wird, entspricht nicht dem Schutzstandard, den ein Schweizer Angebot erfüllen muss. Verwende ausserdem keine fremden Kontodaten oder Zahlungszugänge. Eine Zahlung im Namen einer anderen Person kann die Zuordnung des Guthabens und eine spätere Auszahlung erschweren.
Das Geldspielgesetz erfasst grundsätzlich Spiele, bei denen du gegen einen geldwerten Einsatz einen Geldgewinn oder einen anderen geldwerten Vorteil in Aussicht gestellt bekommst. Die Durchführung solcher Geldspiele ist bewilligungs- oder konzessionspflichtig. Das betrifft nicht nur die Spieloberfläche, sondern auch den Betreiber hinter dem Konto.
Welche Schutzfunktionen muss das Casino anbieten?
Ein zugelassenes Casino muss Schutzmechanismen für das Spielerkonto vorsehen. Dazu gehören tägliche, wöchentliche und monatliche Einzahlungs- und Verlustlimits. Prüfe vor der ersten Einzahlung, ob du diese Grenzen selbst festlegen und im Konto einsehen kannst.
Wichtig ist auch, wie Änderungen behandelt werden:
- Eine Senkung der Limits gilt sofort.
- Eine Erhöhung wird erst nach einer Abkühlphase wirksam.
- Bei Anzeichen von problematischem Spielverhalten muss die Spielbank den Spieler von sich aus sperren.
Diese Regeln gelten unabhängig von der gewählten Zahlungsart. Gerade bei einer vermeintlichen Rechnungslösung solltest du dich nicht darauf verlassen, dass der Zahlungsdienst oder der Mobilfunkanbieter den Überblick über dein Spielverhalten übernimmt. Die Verantwortung für die Spielerschutzfunktionen liegt beim Casino.
Was bedeutet die Zahlungsart für die Prüfung?
Nicht jedes Online-Casino bietet Zahlungen per Handyrechnung an. Auch wenn eine solche Option im Zahlungsmenü erscheint, kann ein Einzahlungslimit gelten. Die konkrete Verfügbarkeit hängt vom zugelassenen Casino und vom eingebundenen Zahlungsdienst ab. Deshalb solltest du die Bedingungen direkt im eigenen Konto prüfen und nicht aus Werbeaussagen auf eine allgemeine Marktregel schliessen.
Bei einer Zahlung über eine Handyrechnung wird der Betrag über einen Mobilfunkvertrag oder ein Prepaid-Guthaben abgerechnet. Eine solche Zahlung ersetzt jedoch keine Prüfung des Casinos und erweitert nicht die Rechte des Spielerkontos. Sie erlaubt weder den Zugang zu einem ausländischen Anbieter noch eine Umgehung von Alters-, Wohnsitz- oder Einzahlungslimits.
Achte vor der Bestätigung insbesondere darauf, ob der angezeigte Betrag als Einzahlung verbucht wird, ob zusätzliche Bedingungen des Zahlungsdienstes gelten und ob das Casino die Transaktion deinem persönlichen Spielerkonto zuordnet. Bewahre die Bestätigung der Zahlung auf, bis die Gutschrift und die Kontodaten nachvollziehbar sind. Die technische Abwicklung darf nicht dazu führen, dass unklar bleibt, wer Zahlungsempfänger ist oder unter welchen Bedingungen das Guthaben verwendet werden kann.
Keine Einzahlung ohne nachvollziehbare Anbieterangaben
Die Bezeichnung „Casinos auf Rechnung“ sagt allein nichts über die rechtliche Qualität des Angebots aus. Entscheidend sind die Schweizer Konzession, die ESBK-Angaben, die Alters- und Wohnsitzprüfung sowie die vorhandenen Limits und Sperrmechanismen. Erst wenn diese Punkte nachvollziehbar sind, lohnt sich ein Blick auf die angebotene Einzahlungsmethode.
Fehlen Konzessionsnummer, Betreiberangaben oder Hinweise zum Spielerschutz, solltest du auf die Einzahlung verzichten. Die ESBK kann bei Verstössen Geldstrafen verhängen sowie Lizenzen aussetzen oder widerrufen. Internetanbieter in der Schweiz müssen zudem den Zugriff auf gesperrte Websites technisch verhindern. Ein Angebot, das diese Rahmenbedingungen ignoriert, ist daher nicht durch eine bequeme Zahlungsbezeichnung abzusichern.
Mit welchen Methoden du dein Casino-Konto statt per Rechnung aufladen kannst
Wenn eine klassische Rechnung als Einzahlungsweg nicht zur Verfügung steht, musst du nicht automatisch auf das Aufladen deines Spielerkontos verzichten. Für Schweizer Nutzer kommen je nach Online-Casino andere Zahlungswege infrage. Entscheidend ist dabei nicht die Bezeichnung in einem allgemeinen Ratgeber, sondern welche Optionen dir das konkrete Zahlungsmenü tatsächlich anzeigt.
Direkte Zahlung mit VISA oder MasterCard.
Zahlungen über Dienste wie PayPal, Skrill oder Neteller.
Nutzung von Guthaben, zum Beispiel via Paysafecard.
Die verfügbaren Alternativen lassen sich grob in drei Gruppen einteilen: Karten, elektronische Geldbörsen und Prepaid-Zahlungen. Sie funktionieren unterschiedlich und bringen jeweils eigene Voraussetzungen mit. Eine Einzahlung bleibt dabei eine Einzahlung: Du erhältst keinen Zahlungsaufschub wie bei einem gewöhnlichen Rechnungskauf, sondern verwendest eine bereits freigegebene oder vorgeladene Zahlungsmethode.
Karten: direkte Zahlung mit Visa oder Mastercard
Kredit- und Debitkarten gehören zu den naheliegenden Alternativen, wenn du dein Casino-Konto nicht per Rechnung aufladen möchtest. In einem einzelnen Anbieterüberblick werden VISA und MasterCard als Zahlungsmethoden von PlayOJO genannt. Diese Angabe belegt jedoch nicht, dass jede Schweizer Plattform beide Karten akzeptiert. Die Auswahl kann sich je nach Betreiber, Spielerkonto und Zahlungsanbieter unterscheiden.
Bei einer Karteneinzahlung gibst du im Kassenbereich des Casinos die angebotene Kartenart an und trägst die verlangten Kartendaten ein. Die Zahlung wird anschliessend über das Karteninstitut autorisiert. Eine Prepaid-Karte funktioniert dabei anders als eine klassische Kreditkarte: Du kannst nur das Guthaben verwenden, das zuvor auf die Karte geladen wurde.
Ein einzelner profilierter Überblick nennt ausdrücklich die Möglichkeit, ein Online-Glücksspielkonto mit einer MasterCard-Prepaid-Karte aufzuladen. Das ist als belegte Option dieses Quellenstands zu verstehen, nicht als allgemeine Zusage für den gesamten Schweizer Markt. Prüfe deshalb vor der Einzahlung, ob dein Casino diese Kartenart akzeptiert und ob die Karte für Glücksspieldienstleistungen freigegeben ist.
Elektronische Geldbörsen
Elektronische Geldbörsen bündeln Zahlungen in einem separaten Online-Konto. Du hinterlegst dort ein Zahlungsmittel, lädst die Geldbörse auf und wählst sie anschliessend im Casino als Einzahlungsweg aus. Die Casino-Website erhält dabei nicht zwingend dieselben Kartendaten, die du bei einer direkten Zahlung verwenden würdest. Welche Daten abgefragt werden, hängt vom jeweiligen Dienst und vom Betreiber ab.
Ein Anbieterüberblick führt elektronische Geldbörsen neben VISA und MasterCard als Zahlungsmethoden auf. Welche konkrete Geldbörse verfügbar ist, lässt sich daraus nicht für jedes Casino ableiten. Im Marktumfeld werden unter anderem Dienste wie PayPal, Skrill, Neteller und Trustly als Zahlungsmethoden geführt; ihre Verfügbarkeit bei einem bestimmten Online-Casino ist damit aber nicht bestätigt.
Ein weiterer Quellenhinweis nennt elektronische Geldbörsen als Zahlungsmethode für schnellere Auszahlungen. Für diesen Abschnitt ist vor allem ihre Funktion bei der Einzahlung relevant: Das Guthaben wird aus der Geldbörse an das Casino übertragen, statt dass eine Rechnung entsteht. Ob ein Anbieter dieselbe Geldbörse auch für eine spätere Auszahlung nutzt, musst du getrennt prüfen. Einzahlung und Auszahlung sind keine automatisch identischen Vorgänge.
Paysafecard: Prepaid statt Rechnung
Paysafecard ist eine Prepaid-Option. Du verwendest dafür ein vorhandenes Kartenguthaben und gewährst dem Casino keinen Zahlungsaufschub. Für die Einzahlung wird der auf der Karte befindliche Code im Zahlungsbereich des Online-Casinos eingegeben. Nach der Bestätigung wird der Betrag dem Spielerkonto gutgeschrieben.
Laut einem einzelnen spezialisierten Überblick kann die Gutschrift innerhalb weniger Sekunden erfolgen. Diese Zeitangabe gehört zur Darstellung dieser Quelle und sollte nicht als verbindliche Zusage jedes Casinos verstanden werden. Ebenso wird dort beschrieben, dass für Paysafecard-Zahlungen keine Bankverbindungsdaten übermittelt werden müssen und eine anonyme Nutzung möglich sein kann.
Paysafecard-Anmeldung
Für die Nutzung von Paysafecard ist eine Anmeldung beim entsprechenden Service erforderlich. Dies dient der Identitätsprüfung und ersetzt keinen klassischen Rechnungskauf.
Für Einzahlungen mit Paysafecard nennt derselbe Quellenstand eine Anmeldung beim Paysafecard-Service als Voraussetzung. Damit ist die Prepaid-Zahlung nicht mit einem anonymen Rechnungskauf gleichzusetzen. Auch bei einer solchen Methode gelten die Identitäts- und Spielerschutzanforderungen des Online-Casinos. Das vorhandene Kartenguthaben begrenzt ausserdem den Betrag, den du einsetzen kannst. Ist es aufgebraucht, muss das Spielerkonto erneut aufgeladen werden.
Paysafecard eignet sich daher vor allem für eine klar abgegrenzte Einzahlung aus bereits vorhandenem Guthaben. Sie ersetzt keine Kreditlinie und verschiebt keine Zahlung auf einen späteren Rechnungstermin. Laut einem einzelnen Überblick wird sie in vielen Casinos nur für Einzahlungen angeboten; für Auszahlungen werden dort zusätzliche Zahlungsmethoden genannt. Eine Auszahlung über Paysafecard darf deshalb nicht stillschweigend vorausgesetzt werden.
Worauf du beim Vergleich achten solltest
Vergleiche die Methoden nicht nur nach ihrer Bezeichnung. Prüfe im Kassenbereich des konkreten Schweizer Online-Casinos:
- ob die gewünschte Karte oder elektronische Geldbörse tatsächlich angezeigt wird;
- ob eine Prepaid-Karte akzeptiert wird;
- ob für Paysafecard eine Anmeldung beim Dienst erforderlich ist;
- welche Daten vor der Zahlungsbestätigung verlangt werden;
- ob die Methode nur für Einzahlungen oder auch für andere Kontovorgänge vorgesehen ist;
- ob die Einzahlung deinem Spielerkonto erfolgreich gutgeschrieben wurde.
Die Formulierung „auf Rechnung bezahlen“ passt zu diesen Alternativen nur eingeschränkt. Bei Karten und elektronischen Geldbörsen wird eine Zahlung autorisiert oder aus vorhandenem Guthaben ausgeführt. Bei Paysafecard wird ein Code verwendet, der einem bereits verfügbaren Prepaid-Guthaben zugeordnet ist. Keine dieser Methoden macht aus einer Casino-Einzahlung automatisch einen klassischen Rechnungskauf.
Bei Schweizer Online-Casinos darfst du ausserdem nicht allein nach der Zahlungsart entscheiden. Online-Spielbankenspiele dürfen nur von Schweizer Spielbanken mit entsprechender Konzessionserweiterung angeboten werden. Das Casino muss seine Konzessionsnummer der Eidgenössischen Spielbankenkommission auf der Website angeben; autorisierte Betreiber sind in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK aufgeführt. Der Zugang ist Personen unter 18 Jahren verboten. Payment-Optionen sind somit nur ein Teil der Prüfung, nicht das Gütesiegel eines Angebots.
Paysafecard im Online-Casino: Einzahlung ohne Bankverbindung
Paysafecard ist eine Prepaid-Methode: Du verwendest dafür ein vorhandenes Kartenguthaben, statt eine Bankverbindung im Casino zu hinterlegen. Ein profilierter Branchenüberblick beschreibt Paysafecard deshalb als Zahlungsmittel mit hoher Anonymität. Demnach müssen bei der Zahlung keine Bankverbindungsdaten übermittelt werden; eine anonyme Nutzung kann möglich sein. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Online-Casino auf Prüfungen verzichten darf. Für Schweizer Online-Spielerkonten gelten weiterhin die gesetzlichen Anforderungen, unter anderem die Volljährigkeit und der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt in der Schweiz.
Was du vor der Einzahlung brauchst
Für eine Einzahlung mit Paysafecard ist laut einem profilieren Branchenüberblick eine Anmeldung beim Paysafecard-Service erforderlich. Zusätzlich brauchst du eine Paysafecard mit verfügbarem Guthaben. Entscheidend ist der Code auf der Karte beziehungsweise der Code, den du im Zahlungsvorgang verwendest. Ohne gültigen Code lässt sich die Prepaid-Zahlung nicht abschliessen.
Prüfe vor dem Einzahlen, ob Paysafecard im Kassenbereich des betreffenden Online-Casinos tatsächlich angezeigt wird. Nicht jedes Casino führt dieselben Zahlungsmethoden. Aus der grundsätzlichen Existenz von Paysafecard folgt daher nicht, dass sie bei jedem Schweizer Angebot verfügbar ist.
So funktioniert die Einzahlung
Der Ablauf lässt sich auf wenige Schritte reduzieren:
- Melde dich in deinem Spielerkonto an.
- Öffne den Bereich für Einzahlungen.
- Wähle Paysafecard als Zahlungsmethode, sofern sie dort angeboten wird.
- Gib den Betrag ein, den du aus dem vorhandenen Prepaid-Guthaben einsetzen möchtest.
- Trage den auf der Karte befindlichen Code im vorgesehenen Feld ein.
- Bestätige die Zahlung nach den Anweisungen des Zahlungsfensters.
Die Eingabe des Kartencodes ist der zentrale Unterschied zu einer Zahlung über Bankkonto oder Karte. Du autorisierst die Einzahlung mit dem Prepaid-Code, nicht mit einer Überweisung oder den Daten eines Bankkontos. Ein profilierter Branchenüberblick beschreibt die Gutschrift im Casino innerhalb weniger Sekunden. Diese Angabe stammt aus einer einzelnen Quelle und ist daher keine Zusage für jeden Anbieter oder jede Transaktion.
Begrenzung durch das Kartenguthaben
Mit Paysafecard kannst du nur den Betrag einsetzen, der auf der verwendeten Karte verfügbar und für die Zahlung eingegeben ist. Die Methode funktioniert daher nicht wie eine offene Rechnung, bei der ein Anbieter den Betrag zunächst vorstreckt. Ist das Guthaben aufgebraucht, muss das Spielerkonto erneut mit einer weiteren Paysafecard aufgeladen werden. Ein negatives Guthaben entsteht durch diese Prepaid-Logik nicht.
Achte ausserdem darauf, den gewünschten Einzahlungsbetrag und das verfügbare Kartenguthaben nicht zu verwechseln. Die Zahlung kann nur im Rahmen des vorhandenen Guthabens erfolgen. Welche Beträge ein Casino akzeptiert und ob zusätzliche Vorgaben gelten, muss im jeweiligen Kassenbereich geprüft werden; belastbare allgemeine Zahlen liegen dafür nicht vor.
Wichtige Unterscheidung
„Auf Rechnung“ bedeutet im Casino meist eine Abrechnung via Handyrechnung oder Prepaid, nicht einen Zahlungsaufschub nach dem Spiel.
Auszahlung nicht automatisch über Paysafecard
Paysafecard ist nicht mit einer Auszahlung gleichzusetzen. Ein profilierter Branchenüberblick nennt Paysafecard bei vielen Casinos nur für Einzahlungen und verweist für Auszahlungen auf zusätzliche Zahlungsmethoden. Gewinne werden deshalb nicht automatisch auf die verwendete Paysafecard zurückgebucht. Vor der Einzahlung solltest du im Casino prüfen, welche Auszahlungsmethode für spätere Gewinne vorgesehen ist und ob dafür eine Kontoprüfung erforderlich wird.
Das ist besonders wichtig, wenn du gezielt eine Einzahlung ohne Bankverbindung suchst: Die Prepaid-Methode kann die Einzahlung von Bankdaten trennen, ersetzt aber nicht die Regeln für die Auszahlung. Das eingezahlte Guthaben und ein späterer Gewinn sind im Zahlungsvorgang nicht dasselbe.
Paysafecard kann damit eine eigenständige Alternative zu einer Zahlung per Rechnung sein. Sie verschiebt die Zahlung nicht in die Zukunft, sondern verwendet ein bereits geladenes Guthaben. Genau deshalb solltest du vor der Bestätigung drei Punkte kontrollieren: Wird Paysafecard im Casino angeboten, reicht das Kartenguthaben für den gewünschten Betrag, und welche Methode steht für eine spätere Auszahlung bereit?
Casino mit Klarna-Rechnung: Welche Rolle der Dienst hier spielt
Der Ausdruck «Klarna-Rechnung im Casino» klingt nach einem Kauf auf Rechnung: Du spielst sofort und begleichst den Betrag später über Klarna. Für ein Schweizer Online-Casino lässt sich daraus jedoch nicht automatisch ableiten, dass diese Zahlungsart verfügbar ist. Eine Rechnung als Zahlungsmodell ist nicht dasselbe wie eine bestätigte Einzahlungsmethode.
Klarna kann je nach Händler und Land unterschiedliche Zahlungsoptionen bereitstellen. Ob eine bestimmte Variante erscheint, hängt deshalb vom jeweiligen Zahlungsmenü, vom Anbieter und von der Prüfung des Spielerkontos ab. Ohne einen belegten Hinweis des Casinos wäre es falsch, eine Klarna-Rechnung als allgemein nutzbaren Schweizer Einzahlungsweg darzustellen. Auch die Bezeichnung «Casino mit Klarna-Rechnung» sagt für sich allein nichts über eine Konzession oder die Zulässigkeit des Angebots aus.
Rechnung, Einzahlung und Spielguthaben
Bei einer klassischen Rechnung erhältst du eine Zahlungsaufforderung und begleichst sie später. Bei einer Casino-Einzahlung wird dagegen zunächst Geld dem Spielerkonto gutgeschrieben. Diese beiden Vorgänge dürfen nicht miteinander verwechselt werden. Entscheidend ist, ob das Casino die betreffende Methode im eigenen Kassenbereich tatsächlich anbietet und welche Bedingungen dort angezeigt werden.
Für Schweizer Online-Spielbankenspiele gelten zudem besondere Voraussetzungen. Online-Spiele dürfen nur von Schweizer Spielbanken mit Konzessionserweiterung angeboten werden. Ein Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Die Website eines lizenzierten Portals muss eine Konzessionsnummer der Eidgenössischen Spielbankenkommission angeben; autorisierte Betreiber sind in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK zu finden.
Was du bei Klarna-Angaben prüfen solltest
Bevor du eine vermeintliche Klarna-Rechnung verwendest, solltest du die Angaben direkt im Zahlungsbereich des Casinos prüfen:
- Wird Klarna ausdrücklich als Einzahlungsmethode angezeigt?
- Beschreibt das Casino klar, ob es sich um eine Rechnung, eine Sofortzahlung oder eine andere Klarna-Option handelt?
- Sind die Konzessionsnummer und die Schweizer Ausrichtung des Portals nachvollziehbar?
- Werden die Bedingungen vor der Bestätigung sichtbar angezeigt?
Fehlt Klarna im Kassenbereich, solltest du keine Verfügbarkeit aus Werbeaussagen oder allgemeinen Zahlungsübersichten ableiten. Belegt sind im Markt verschiedene andere Zahlungswege; daraus folgt aber nicht, dass Klarna-Rechnung bei einem bestimmten Casino angeboten wird. Gerade bei diesem Suchbegriff ist die unspektakuläre Antwort die verlässlichere: Ohne ausdrückliche Anzeige bleibt die Klarna-Rechnung eine mögliche Bezeichnung, keine nachgewiesene Schweizer Einzahlungsmethode.
Einzahlung per Handyrechnung: So läuft die Bestätigung ab
Eine Einzahlung über die Handyrechnung läuft anders ab als eine Kartenzahlung oder eine Überweisung. Der Betrag wird nicht von einem separaten Bankkonto an das Online-Casino übertragen, sondern über einen Mobilfunkvertrag oder ein vorhandenes Prepaid-Guthaben abgerechnet. Dafür brauchst du ein mobiles Endgerät mit einer passenden SIM-Karte.
Die konkrete Möglichkeit hängt davon ab, ob das Casino diese Zahlungsart für dein Konto freigeschaltet hat. Nicht jedes Online-Casino bietet eine Einzahlung über die Handyrechnung an. Auch der Mobilfunkanbieter muss solche Zahlungen unterstützen. In einem Schweizer Überblick werden Salt, Swisscom und Sunrise als Anbieter genannt, über die Zahlungen dieser Art möglich sein können. Diese Angabe stammt aus einem einzelnen Branchenüberblick und ist daher keine allgemeine Zusage für jedes Casino oder jeden Vertrag.
Einzahlung per Handyrechnung
Melde dich in deinem Spielerkonto an und wähle im Kassenbereich die Option „Handyrechnung“ oder „Carrier Billing“ aus.
Gib den gewünschten Einzahlungsbetrag ein und bestätige die Auswahl.
Folge den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Zahlung über deinen Mobilfunkanbieter zu autorisieren.
Falls vom System verlangt, gib den per SMS erhaltenen Bestätigungscode im vorgesehenen Feld ein.
1. Zahlungsbereich des Casinos öffnen
Melde dich zunächst im Spielerkonto an und öffne den Bereich für Einzahlungen. Dort werden die Zahlungsmethoden angezeigt, die für dein Konto verfügbar sind. Suche nach einer Bezeichnung wie „Handyrechnung“, „Zahlung per Handy“ oder „Carrier Billing“. Carrier Billing ist die fachsprachliche Bezeichnung für die Abrechnung über den Mobilfunkanbieter.
Wird diese Option nicht angezeigt, kannst du sie nicht einfach durch eine manuelle Eingabe deiner Telefonnummer hinzufügen. Dann bietet das Casino diese Methode für dein Konto nicht an oder der verwendete Mobilfunkanbieter wird nicht unterstützt. Ein anderes Casino mit Rechnung zu suchen, löst das Problem nicht automatisch: Auch dort muss die Zahlungsart tatsächlich angeboten werden.
2. Betrag und Handyzahlung auswählen
Nach der Auswahl der Handy-Zahlungsmethode zeigt das Casino den vorgesehenen Einzahlungsschritt an. Du trägst den gewünschten Betrag in das dafür vorgesehene Feld ein und bestätigst die Auswahl. Die verfügbaren Beträge und allfällige Einschränkungen werden im Zahlungsfenster des Casinos angezeigt. Ein allgemeines Einzahlungslimit lässt sich daraus nicht ableiten; ein solches Limit kann jedoch gelten.
Anschliessend wird eine Telefonnummer oder eine andere Anweisung für die SMS-Zahlung eingeblendet. Ein einzelner Branchenüberblick beschreibt den Ablauf so, dass der Spieler eine SMS an die angezeigte Nummer sendet und gegebenenfalls zusätzlich einen Code eingibt. Welche Nachricht, Nummer oder Bestätigung verlangt wird, richtet sich nach dem Zahlungsdienst und dem Mobilfunkanbieter.
3. SMS bestätigen
Die SMS ist nicht bloss eine Information über die Einzahlung. Sie dient der Bestätigung des Zahlungsvorgangs. Nach der Auswahl im Zahlungsmenü bestätigst du die angezeigte SMS-Zahlung gemäss den Anweisungen auf dem Bildschirm. Laut demselben Branchenüberblick wird diese Zahlung beim Mobilfunkanbieter bestätigt.
Prüfe vor dem Absenden, ob die Nachricht an die angezeigte Nummer gerichtet ist und ob der Betrag mit deiner Auswahl übereinstimmt. Antworte nicht auf eine andere Nachricht und gib keine Codes an Personen weiter. Die Bestätigung sollte über den vorgesehenen Zahlungsweg erfolgen, nicht über einen separaten Kontakt zum Casino.
4. Code eingeben, falls verlangt
Bei manchen Abläufen bleibt es nicht bei der SMS. Nach dem Versand kann ein Bestätigungscode angezeigt oder per SMS übermittelt werden. Falls das Casino ein Codefeld einblendet, gib den Code dort ein und bestätige den Vorgang. Ein solcher zusätzlicher Schritt ist nicht bei jeder Handyzahlung zwingend vorgesehen; die genannten Quellen sprechen ausdrücklich von einer möglichen Codeeingabe.
Bleibt die Bestätigung aus, solltest du nicht sofort einen weiteren Zahlungsversuch starten. Prüfe zuerst, ob die SMS versendet wurde, ob die SIM-Karte aktiv ist und ob der Mobilfunkvertrag oder das Prepaid-Guthaben die Zahlung zulässt. Mehrere unklare Versuche können sonst zu doppelten Belastungsanfragen führen.
Auszahlung beachten
Achtung: Gewinne können in der Regel nicht über die Handyrechnung ausgezahlt werden. Du musst dafür eine andere, vom Casino zugelassene Methode nutzen.
5. Gutschrift kontrollieren
Nach der Bestätigung verarbeitet der Mobilfunkanbieter die Zahlung. Der Betrag wird dem Casino-Konto gutgeschrieben, sobald der Vorgang erfolgreich abgeschlossen wurde. Kontrolliere danach den Kontostand und bewahre die Bestätigung des Mobilfunkanbieters auf, falls die Gutschrift nicht sichtbar ist.
Die Abrechnung erfolgt entweder über den Mobilfunkvertrag oder über das vorhandene Prepaid-Guthaben. Bei einem Vertrag erscheint die Belastung auf der Abrechnung des Anbieters; bei Prepaid wird das Guthaben entsprechend reduziert. Eine Handyzahlung schafft kein Guthaben auf dem Mobiltelefon selbst, sondern finanziert die Einzahlung im Spielerkonto.
Wichtig bleibt die Trennung zwischen Einzahlung und Auszahlung: Die Handyrechnung bestätigt nur den Zahlungseingang. Gewinne können darüber nicht ausgezahlt werden. Für eine spätere Auszahlung ist deshalb eine andere, vom Casino angebotene Zahlungsmethode erforderlich.
Per Mobilfunkrechnung bezahlen: Gebühren, Limits und Auszahlungen
Die Handyrechnung kann eine Einzahlung ermöglichen, ist aber kein vollständiger Zahlungsweg für den gesamten Spielgeldkreislauf. Ein profilierter Überblick weist darauf hin, dass in Schweizer Online-Casinos Einzahlungen über die Handyrechnung möglich sind, Gewinne darüber jedoch nicht ausgezahlt werden können. Für dich bedeutet das: Das Verfahren kann zum Aufladen des Kontos dienen, für eine spätere Auszahlung brauchst du eine andere, vom Casino angebotene Methode.
Mögliche Gebühren bei der Handyrechnung
Bei der Abrechnung über das Mobilfunkkonto können Transaktionsgebühren anfallen. Ein profilierter Überblick nennt diese Möglichkeit, ohne einen einheitlichen Betrag für alle Anbieter festzulegen. Deshalb solltest du vor der Bestätigung prüfen, welcher Betrag tatsächlich über deinen Mobilfunkvertrag oder dein Prepaid-Guthaben abgerechnet wird.
Die Kosten können mit dem Zahlungsdienst, dem Mobilfunkanbieter oder den Bedingungen des jeweiligen Casinos zusammenhängen. Eine Einzahlung, die im Casino selbst nach einem bestimmten Betrag aussieht, muss daher nicht zwingend dem endgültigen Belastungsbetrag entsprechen. Entscheidend ist die Anzeige vor der SMS-Bestätigung beziehungsweise vor der abschließenden Freigabe.
Auch die Verfügbarkeit hängt vom verwendeten Anbieter ab. Laut einem profilierten Überblick lassen Sunrise und Swisscom in der Schweiz Zahlungen für Casinos über das Mobilfunkguthaben zu. Daraus folgt jedoch nicht, dass jede Handyrechnung bei jedem Online-Casino akzeptiert wird.
Einzahlungslimit und Kontoguthaben
Für Einzahlungen per Handyrechnung kann ein Einzahlungslimit gelten. Die konkrete Grenze wird nicht einheitlich durch die Zahlungsart festgelegt, sondern kann vom Mobilfunkanbieter, vom Casino oder vom Spielerkonto abhängen. Prüfe deshalb sowohl die Zahlungsseite des Casinos als auch die Hinweise deines Mobilfunkanbieters.
Das Limit ist von deinem verfügbaren Guthaben zu unterscheiden. Bei einem Prepaid-Anschluss kann nur der Betrag verwendet werden, der auf dem Mobilfunkkonto vorhanden ist. Bei einem Vertrag wird die Zahlung hingegen über die Mobilfunkrechnung abgerechnet. Eine abgelehnte Transaktion kann daher auf ein erreichtes Einzahlungslimit, fehlendes Guthaben oder eine nicht unterstützte Zahlungsmethode zurückgehen.
Auszahlung der Gewinne
Gewinne werden nicht auf die Handyrechnung zurückgebucht. Für die Auszahlung musst du eine andere im Casino zugelassene Methode verwenden. Prüfe vor dem Spielen, welche Zahlungswege für Auszahlungen verfügbar sind und ob das Casino eine Kontoprüfung verlangt.
Die Einzahlung per Handyrechnung selbst erfordert keine Steuerzahlung. Ausgezahlte Gewinne unterliegen jedoch derselben Steuerlast wie Gewinne, die über andere Einzahlungsmethoden erzielt wurden. Die Zahlungsart ändert daran nichts.
Checkliste vor der Einzahlung
- Verfügt das Casino über eine Schweizer .ch-Domain?
- Ist eine gültige ESBK-Konzessionsnummer angegeben?
- Entsprechen die Anbieterangaben den offiziellen Verzeichnissen?
- Sind die Einzahlungs- und Verlustlimits im Konto prüfbar?
Kannst du im Online-Casino wirklich auf Rechnung spielen?
Die kurze Antwort lautet: Eine klassische Rechnung mit späterem Zahlungstermin ist nicht dasselbe wie ein Spiel auf Kredit. Beim Online-Casino wird zunächst Geld auf das Spielerkonto eingezahlt. Erst dieses Guthaben kannst du für Spielautomaten, Roulette oder andere angebotene Spiele verwenden. Eine offene Rechnung, die erst nach dem Spielen beglichen wird, entsteht dadurch nicht automatisch.
Bei der Bezahlung über die Handyrechnung wird der Betrag vielmehr über einen Mobilfunkvertrag oder ein Prepaid-Guthaben abgerechnet. Ein spielbezogener Fachüberblick beschreibt diese Einzahlung als einfach, schnell, anonym und sicher. Das sind jedoch Aussagen dieses einzelnen Überblicks und keine allgemeine Zusage für jedes Casino oder jeden Mobilfunkanbieter. Zudem ist nicht jedes Online-Casino für diese Zahlungsart freigeschaltet.
Wichtig ist die Trennung von drei Vorgängen:
- Einzahlung: Geld wird dem Casino-Konto gutgeschrieben.
- Spielguthaben: Mit diesem Betrag nimmst du am Spielbetrieb teil.
- Auszahlung: Ein verbleibendes Guthaben oder ein Gewinn wird über einen vom Casino zugelassenen Auszahlungsweg transferiert.
Die Handyrechnung funktioniert damit als möglicher Einzahlungsweg, nicht als Kreditrahmen für das Spielen. Ist das eingezahlte Guthaben verbraucht, kannst du nur erneut einzahlen, sofern der Anbieter diese Methode anbietet und ein Einzahlungslimit nicht entgegensteht. Auszahlungen über die Handyrechnung sind in Schweizer Online-Casinos nicht möglich.
Auch die Bezeichnung „auf Rechnung“ darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Schweizer Vorgaben gelten. Online-Spielbankenspiele dürfen nur konzessionierte Schweizer Spielbanken mit entsprechender Erweiterung anbieten. Das Spielerkonto ist volljährigen Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz vorbehalten. Wer nach einer Rechnungslösung für iOS-Spielautomaten sucht, findet daher keine eigene Zahlungsart für iOS: Entscheidend sind Casino, Konto und zugelassene Einzahlungsmethode, nicht das Betriebssystem des Geräts.
Online-Casino auf Rechnung spielen: Was nach dem Aufladen gilt
Ist das Guthaben dem Spielerkonto gutgeschrieben, kannst du es für die im Online-Casino angebotenen Geldspiele verwenden. Die Zahlungsart bestimmt dabei nicht, welche Spiele du auswählst, sondern lediglich, wie der Betrag auf das Konto gelangt ist. „Auf Rechnung spielen“ bezeichnet deshalb kein eigenes Spielmodell und auch keinen Kredit, den das Casino für Einsätze gewährt.
Bei einer Zahlung über die Handyrechnung wird der Betrag über einen Mobilfunkvertrag oder ein Prepaid-Guthaben abgerechnet. Für die Nutzung brauchst du nach einem profilbezogenen Überblick ein mobiles Endgerät und eine SIM-Karte. Entscheidend ist also, dass die gewählte Zahlungsoption tatsächlich mit deinem Anschluss funktioniert und das verfügbare Guthaben beziehungsweise der Vertrag die Belastung zulässt.
Danach spielst du mit dem aufgeladenen Kontostand unter den Bedingungen des jeweiligen Angebots. Gewinne werden dem Spielerkonto zugerechnet; sie verlängern jedoch nicht automatisch die Reichweite der ursprünglichen Zahlungsmethode. Nach einem profilbezogenen Überblick ist in Schweizer Online-Casinos die Einzahlung über die Handyrechnung möglich, eine Auszahlung über dieselbe Handyrechnung jedoch nicht. Für eine Auszahlung musst du daher eine dafür zugelassene andere Methode verwenden, sofern der Betreiber sie anbietet und dein Konto die erforderliche Prüfung erfüllt.
Auch die Bezeichnung „Rechnung“ sollte nicht zu einer falschen Erwartung führen: Der Einsatz wird nicht erst nach dem Spiel und nicht an das Casino auf Rechnung bezahlt. Bei einem Vertrag erscheint die Belastung im Abrechnungssystem des Mobilfunkanbieters; bei Prepaid wird vorhandenes Guthaben verwendet. Das Spielguthaben bleibt davon getrennt. Ist es aufgebraucht, ist keine weitere Teilnahme möglich, bis eine neue Einzahlung erfolgt.
Prüfe deshalb vor dem Spielen den Kontostand, die angezeigten Zahlungsbedingungen und die verfügbaren Auszahlungswege. Die Handyrechnung erleichtert allenfalls den Zugang zur Einzahlung; sie verändert weder die Regeln des Spiels noch macht sie Gewinne über den Mobilfunkanbieter verfügbar.
Kauf auf Rechnung im Casino: Warum der Begriff oft irreführt
„Kauf auf Rechnung“ klingt nach einem bekannten Zahlungsmodell: Du erhältst eine Leistung und begleichst den offenen Betrag später. Beim Online-Casino passt dieses Bild jedoch nur eingeschränkt. Du kaufst keine Ware auf Rechnung, sondern zahlst Geld auf ein Spielerkonto ein. Erst dieses Guthaben kannst du für die angebotenen Casinospiele verwenden.
Entscheidend ist daher die Unterscheidung zwischen drei Vorgängen:
- Einzahlung: Geld wird dem Spielerkonto gutgeschrieben.
- Spielguthaben: Dieser Betrag steht für Einsätze zur Verfügung.
- Auszahlung: Ein möglicher Gewinn wird über eine vom Casino zugelassene Auszahlungsmethode überwiesen.
Eine klassische Rechnung mit Zahlungsziel ist damit nicht automatisch verbunden. Auch die Bezeichnung „Rechnung“ kann verschiedene technische Wege verdecken, etwa die Abrechnung über einen Mobilfunkvertrag. Das ist keine offene Forderung des Casinos im herkömmlichen Sinn, sondern eine Belastung über den jeweiligen Zahlungsdienst.
Bezeichnungen einzelner Dienste solltest du ebenfalls nicht ungeprüft als Angebot verstehen. Laut einem profilbezogenen Zahlungsüberblick ist Paybox derzeit in der Schweiz nicht verfügbar. Derselbe profilbezogene Zahlungsüberblick nennt auch Zimpler nicht als verfügbaren Dienst für Schweizer Spieler und Einzahlungen über die Handyrechnung.
Massgeblich bleibt deshalb, welche Zahlungsoption im konkreten Schweizer Online-Casino tatsächlich angezeigt wird und ob der Anbieter über die erforderliche Schweizer Konzession verfügt. „Kauf auf Rechnung“ ist somit eher eine Suchformulierung als eine verlässliche Beschreibung des Zahlungsvorgangs.
Kann man in einem Online-Casino in der Schweiz mit der Handyrechnung bezahlen?
Ja, bei bestimmten Schweizer Online-Casinos ist eine Einzahlung über die Handyrechnung möglich. Dafür brauchst du ein mobiles Gerät und eine SIM-Karte; die Zahlung wird über den Mobilfunkvertrag oder ein Prepaid-Guthaben abgewickelt.
Sind ausländische Online-Casinos legal oder illegal?
Ausländische Anbieter ohne Schweizer Konzession sind in der Schweiz nicht erlaubt und werden technisch gesperrt. Nutze nur Casinos mit Schweizer .ch-Domain und einer überprüfbaren ESBK-Konzessionsnummer.
Kann ich auf Casinos in Übersee zugreifen?
Nein, ausländische Anbieter ohne Schweizer Konzession sind in der Schweiz nicht erlaubt und werden technisch gesperrt.
Wie erkennt man ein seriöses Online-Casino?
Achte auf eine Schweizer .ch-Domain, eine angegebene ESBK-Konzessionsnummer und einen Eintrag in der öffentlich zugänglichen amtlichen Aufstellung. Außerdem sollte das Casino Alter und Wohnsitz prüfen und die Betreiberangaben im Impressum müssen mit den Kontodaten übereinstimmen.
Kann ich auch eine Auszahlung per Handyrechnung tätigen?
Nein, die Handyrechnung wird derzeit für Einzahlungen verwendet; Auszahlungen darüber sind nicht möglich.
Geschrieben von der Redaktion „Spielely”.
